Akademische Reitkunst Mittelsachsen

Über mich

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Aus meinem Leben sind Pferde seit meinem 6. Lebensjahr nicht mehr wegzudenken. Als damals Kleinste der Voltigiergruppe hatte ich große Mühe, überhaupt den Voltigiergurt zu erreichen, um im Galopp aufzuspringen. Doch trotz der damals großen Anstrengungen hatte mich der Pferdevirus infiziert. Jede freie Minute verbrachte ich bei den Pferden, fuhr mit als Helfer zu Turnieren und absolvierte mein Schulpraktikum natürlich im Pferdestall.

 

So nahm der gewöhnliche Weg seinen Lauf - bestandene Reitabzeichenprüfungen, Turnierreiterei in Dressur und Springen bis zur Klasse M, sowie bestandene Trainer C –Prüfung (FN), mehrere Lehrgangsbesuche bei renommierten Ausbildern in Dressur und Springen. Trotzdem bin ich innerhalb der Pferdeausbildung immer wieder an Grenzen gestoßen, ohne zu erfahren warum.

 

Nach meiner Studentenzeit (Dipl.-Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Immobilienwirtschaft) kaufte ich meine damals zweijährige Stute. Sie hat mich letztlich komplett zum Umdenken bewegt. Liebe, Sanftheit und später eine sehr allmählich begonnene Ausbildung in der englischen Reitweise brachten nur den Rückwärtsgang ein. Dazu die Neigung zum Durchtreten. Ich musste etwas unternehmen!

 

Aus positiven Berichten meiner Reiterfreunde erfuhr ich von Kristina Winholz, Ritterin und lizenzierte Trainerin der akademischen Reitkunst nach Branderup. Ich wurde neugierig auf eine neue Herangehensweise in der Pferdeausbildung.
Beim anfänglichen Zuschauen verstand ich zunächst gar nichts, dachte: „Was soll das nur alles?“ Doch ich wollte es wissen! Kristina half mir, die Antworten für mein Pferd und mich zu finden und Besuche bei Lehrgängen mit Bent Branderup bestätigten die Richtigkeit meiner Entscheidung. Voller Begeisterung kniete ich mich in die „neue“ spannende Aufgabe. Dabei stelle ich immer wieder beeindruckt fest: „wie viel mehr - weniger ist“.